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Zur Sache: Strafvollzug in Niedersachsen
Jahrgang 2010/Nr. 161 3. September 2010
Strafvollzug in Niedersachsen(rb) Mit einer Mammutaufgabe haben die Landtagsgrünen die Justizverwaltung befasst. In ihrer Großen Anfrage zum Strafvollzug in Niedersachsen mit 159 Einzelfragen, die vielfach in eine Reihe von Unterfragen unterteilt waren, haben die Grünen einen Arbeitsaufwand von 1500 Verwaltungsstunden verursacht, der mit 50 000 Euro zu Buche schlagen würde, wenn die Beamten diese Aufgabe nicht neben ihrer eigentlichen Arbeit bewältigt hätten. Insgesamt fünf Monate hat man dafür gebraucht. Dennoch ist Ressortminister Bernd Busemann am Ende fast dankbar dafür, dass die Oppositionsfraktion ihm mit diesem Zahlenwerk die Gelegenheit gegeben hat, die positive Entwicklung des niedersächsischen Strafvollzugs seit dem Regierungswechsel von 2003 zu dokumentieren. Sie soll im Oktober-Plenum des Landtags diskutiert werden.
