Umwelt

VW weist Vorwürfe von Klimaaktivisten zurück

04.06.2021
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Der Autobauer Volkswagen weist Vorwürfe von Umweltaktivisten gegen die Klimapolitik des Konzerns zurück. VW setze sich aktiv für einen schnellen Umstieg auf erneuerbare Energien ein und habe sich als erster Autohersteller zu den Pariser Klimazielen bekannt. Mit dieser Mitteilung vom Freitag in Wolfsburg reagierte das Unternehmen auf eine Gruppe von etwa 40 Demonstranten, die morgens auf eine VW-Baustelle und auf ein Kraftwerksgelände eingedrungen waren. Sie ketteten sich an Schienen und Baggern fest.

Foto: Jakob Brüning

VW sei zu Diskussionen über Klimaschutz bereit, hieß es. Aber das Eindringen sei illegal. „Wir dulden keine Gesetzesverstöße, die mit derlei Aktionen von den handelnden Personen begangen werden.“ Deshalb werde man alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, der Anspruch von Schadenersatz werde geprüft. Die Aktivisten der Gruppe „Runter vom Gas“ hielten dem Autokonzern vor, er halte an klimaschädlicher Mobilität fest. Statt E-Autos seien ein kostenloser öffentlicher Nahverkehr, fahrradgerechte Städte und ein Ausbau des Schienennetzes nötig. (dpa)