Die zwei entscheidenden Fragen - Screenshot: MB[/caption]
Das Ministerium hat nach Beschwerden aus allen Fraktionen die Struktur des Fragebogens noch einmal geändert. Direkt zu Beginn, gleich nach den Angaben zur Person, sollen die Mitglieder nun gefragt werden, ob die Pflegekammer fortbestehen soll. Diese Frage kann mit Ja, Nein und Enthaltung beantwortet werden. Daran anschließend folgt die Frage, ob es im Falle eines Fortbestands der Institution eine Kammer mit oder ohne Beitragszahlung sein soll. Kammerkritiker begrüßten die Änderungen der Online-Umfrage.
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Die Fragestellung sei klar und deutlich, „das finde ich gut“, sagte der Krankenpfleger Wolfgang Heibuch in einem Facebook-Video. „Jetzt gilt es Frau Reimann: Stehen Sie zu Ihrem Wort“, forderte Heibuch die Sozialministerin auf. Reimann sicherte erneut zu, dass sie das Ergebnis als politisch bindend ansieht. „Die politische Debatte über die Kammer hat in den letzten Wochen und Monaten eine Dimension und eine Schärfe angenommen, die rational nur noch schwer zu erklären ist. Es ist an der Zeit, dass die berechtigten Anliegen der Pflegekräfte wieder in das Zentrum der Aufmerksamkeit rücken. Die Befragung der Mitglieder der Kammer kann dazu hoffentlich einen Beitrag leisten“, sagte die Sozialministerin.


