Althusmann sagte, auch der Maßnahmenfinanzierungsplan sei bereits in der Abstimmung mit dem Finanzministerium. Der Masterplan selbst befinde sich noch im Feinschliff und werde in Kürze vorgelegt. „Wir haben die Kommunen bei der Erarbeitung eingebunden. Dafür gab es die Möglichkeit der Abordnung von Mitarbeitern der kommunalen Verwaltung ins Wirtschaftsministerium. Davon wurde Gebrauch gemacht.“ Auch weitere Akteure aus Wirtschaft und Gesellschaft seien eingebunden worden.
Der Wirtschaftsminister kündigte unter anderem an, die rund 6000 Funklöcher so schnell wie möglich zu schließen und das Breitbandkompetenzzentrum zu stärken. „Die Digitalisierung wird gegebenenfalls die größte Chance unseres Landes sein. Diese Chance müssen wir nutzen“, sagte Althusmann. Es gehe um die Frage, wie die 2800 Schulen ans Breitband angebunden werden können, wie Bilddaten verarbeitet werden und wie ein 3-D-Druck-Kompetenzzentrum ausgestattet werde.
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Der Glasfaserausbau spiele im Masterplan eine maßgebliche Rolle. Der Breitbandausbau scheitert derzeit zumindest nicht am Geld. Laut Althusmann stehen dem Land Niedersachsen allein aus verschiedenen Förderprogrammen auf Bundes- und Europaebene aktuell mehr als 450 Millionen Euro zur Verfügung. Hinzu kämen fast 270 Millionen Euro Kreditmittel für kommunale Breitbanddarlehen. Auch Geld aus dem am Mittwoch beschlossenen Sondervermögen werde noch in diesem Jahr eingesetzt werden können. „Aus dem Sondervermögen werden noch in diesem Jahr 100 Millionen Euro des Bundes gebunden und durch 100 Millionen Euro im Sondervermögen ergänzt.“


