
Heiner Wilmer, Bischof des Bistums Hildesheim, hat eine arbeitsrechtliche Neuorientierung in seinem Zuständigkeitsbereich angekündigt. Ab dem 1. Januar wird im Bistum Hildesheim eine neue Grundordnung des kirchlichen Dienstes in Kraft treten. Wichtigste Änderung: Die katholische Kirche als Arbeitgeber sichert künftig zu, dass das Privatleben dem Zugriff des Dienstherren entzogen wird. Insbesondere das Beziehungsleben soll geschützt werden, was vor allem darauf abzielt, homosexuelle Beschäftigte zu schützen. „Niemand darf aufgrund seiner sexuellen Identität diskriminiert werden. Dass Menschen im Dienst unserer Kirche aus Sorge um ihren Arbeitsplatz zu einem Versteckspiel aufgrund ihrer privaten Lebensgestaltung gezwungen werden, ist unhaltbar“, erklärte Generalvikar Martin Wilk.


