13. Nov. 2015
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Breitband: NBank und EIB schließen Darlehensvertrag

(rb) Hannover. Ein weiterer wichtiger Schritt – Wirtschaftsminister Olaf Lies spricht erneut von einem Meilenstein – für die Breitbandstrategie ist am Donnerstag mit dem Abschluss eines Darlehensvertrages zwischen der NBank und der Europäischen Investitionsbank (EIB) zu verzeichnen. In einem Volumen von zunächst 150 Millionen Euro können die Landkreise jetzt günstige langfristige Kredite zum Bau von Breitbandnetzen bekommen. Nach Angaben des Wirtschaftsministers haben die Gespräche über eine Aufstockung auf 500 Millionen Euro bereits begonnen. Ziel sei es, dass bis zum Jahr 2020 möglichst alle Haushalte in Niedersachsen einen Anschluss für das schnelle Internet bekommen. Das kommunale Breitbanddarlehen stelle dafür eine wichtige Säule dar. Damit könnten die Landkreise die Netze bauen, langfristig an private Betreiber verpachten und aus den Pachtentgelten die Darlehen bedienen. EIB-Vizepräsident Ambroise Fayolle würdigte das Engagement Niedersachsens. Das Land mache auf regionaler Ebene vor, was für ganz Europa gelte: Wenn Standorte wettbewerbsfähig sein wollen, müssten sie in Netzinfrastruktur investieren. NBank-Vorstandschef Michael Kiesewetter kündigte eine intensive Begleitung von der ersten Konzeption bis zur Umsetzung an und freute sich über die günstigen Zinskonditionen der Kommunalfinanzierung – von langen Laufzeiten (bis 25 Jahre) bis zu tilgungsfreien Jahren.
Dieser Artikel erschien in Ausgabe #210.
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