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Kurzfristig hatte der CDU-Landesvorstand noch einen Leitantrag zur inneren Sicherheit vorgelegt, der von Oppositionsführer Björn Thümler begründet wurde. Das Papier wurde, wie das Grundsatzprogramm, einstimmig angenommen. Die CDU fordert ein Verbot der Finanzierung von Moscheen durch extremistische Organisationen und die Möglichkeit polizeilicher Kontrollen in salafistischen Moscheen. Die Beschwerdestelle im Innenministerium, in der Vorwürfe gegen Polizisten vorgetragen werden können, solle abgeschafft werden. Die „öffentliche Ordnung“ solle – im Gegensatz zu den aktuellen rot-grünen Gesetzesplänen – im Polizeigesetz stehen bleiben. Auf die von Rot-Grün geplante namentliche Kennzeichnung von Polizisten solle verzichtet werden, die Videoüberwachung durch die Polizei solle erweitert und nicht eingeschränkt werden. Forderungen der Grünen, die Polizei solle bei ihren Einsätzen auf Pfefferspray, Diensthunde und Dienstpferde verzichten, werden strikt abgelehnt.
Die Bannmeile vor dem Landtag in Hannover wird von der CDU ausdrücklich befürwortet. Im rot-grünen Entwurf für ein neues Versammlungsgesetz, der jüngst vom Kabinett beschlossen wurde, war die Abschaffung der Bannmeile vorgeschlagen worden. Der Landtag berät am Mittwoch über diese Frage.
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