520 Unternehmensanfragen, 70 Unternehmensgespräche, 8 potenzielle "Ansiedlungsfälle": Die Bilanz der Chicago-Vertretung im ersten halben Jahr - Foto: Oleg Podzorov[/caption]
Demnach wurden zwar im Vorfeld „vier potenziell geeignete Anbieter identifiziert und kontaktiert“, bei der anschließenden Vergabe wurde aber nur ein Unternehmen um ein Angebot gebeten. Die anderen Firmen hätten entweder abgelehnt, ein Angebot abzugeben oder es habe die entsprechende Eignung gefehlt. Übrig blieb nur die Tochter der Deutsche Messe, die ein Angebot in Höhe von 200.000 Euro abgab und den Zuschlag erhielt. Die Opposition hat Zweifel, dass vorab wirklich „geeignete Bewerber“ gefragt wurden und es nicht von Beginn an bereits auf die Messe-Tochter hinauslief. Sie sieht auch einen erneuten Vergabeverstoß, weil am Ende nur ein Angebot abgegeben wurde. Bode sagt im Gespräch mit dem Rundblick, das Ministerium selbst antworte, dass eine freihändige Vergabe bis zu einem Auftragswert von 25.000 Euro zulässig sei. In diesem Fall sei gegen das Vergaberecht verstoßen worden. Die Auskünfte des Wirtschaftsministeriums seien ein hinreichender Grund, den Untersuchungsauftrag des geplanten Untersuchungsausschusses auch auf diese Vergabe auszudehnen, so Bode.
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