Foto: assalve, Grünen-Fraktion Nds., MB.[/caption]
Die Debatte im Landtag zum Antrag der Grünen geriet am Mittwoch relativ inhaltsarm, die Abgeordneten fokussierten sich beim Antrag der Grünen auf die geforderten Corona-Hilfen für Medienunternehmen. Ist der erste Teil des Antrags, in dem die Grünen unter anderem eine Art Corona-Rettung für private Medienunternehmen und freie Journalisten fordern vielleicht sehr weitgehend, aber zumindest eine kritische Prüfung wert, so geht es im zweiten Teil des Antrags ans Eingemachte.
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Dieser zweite Teil des Antrags fiel in der Debatte sträflicherweise weitgehend unter den Tisch, obwohl es hier um einen radikalen Systemwechsel, eine Daueralimentierung von Medien, geht. Die Forderungen, den Rundfunkbeitrag zu erhöhen, ihn langfristig zu einer "Medienvielfaltsabgabe" umzufunktionieren und auch noch die Zustellung von Zeitungen und Zeitschriften auf dem Land finanziell zu unterstützen, ist nicht nur liebedienerisch den Medienhäusern gegenüber, sondern für die Zukunft des Journalismus auch ein hochproblematischer Weg. Das sind die Gründe:


