
"Die Details können vertraglich mit dem Studenten vereinbart werden.“
Dabei immer schön auf das Kleingedruckte achten, kann man da nur raten. Mehr zum Thema heute bei uns.
An diesem Freitag stellt übrigens der Marburger Bund Einzelheiten zum Arbeitsalltag von angestellten Ärzten in niedersächsischen Krankenhäusern vor. Durchaus möglich, dass sich viele Medizin-Studienanfänger danach beruflich spontan umorientieren. Man könnte ja auch noch Versicherungsvertreter werden. Oder Bankkaufmann. Ist ja auch schön.
https://soundcloud.com/user-59368422/wollen-wir-uns-nicht-mehr-die-hande-schmutzig-machen-herr-karst
Die AfD will derweil am Kindergeld für EU-Ausländer, die in Deutschland leben, schrauben. Und wenn ich schrauben sage, dann meine ich natürlich: nach unten schrauben. Gerne wird hierbei das Beispiel Rumänen genannt. Allerdings gibt es ja durchaus auch Dänen, Luxemburger oder Schweden, die mit ihren Kindern in Deutschland leben. Orientierte man sich am Lebensstandard dieser Länder, müsste denen dann eigentlich ein höheres Kindergeld gezahlt werden. Ich habe überschlagen, dass Dänen in Deutschland dann jeweils 280 Euro für das erste und zweite Kind zustünden. Bevor man so ein Konzept umsetzt, sollte man alles im Finanzministerium sicherheitshalber noch einmal nachrechnen.
An diesem Freitag wäre übrigens der populäre Dichter Eugen Roth 125 Jahre alt geworden. Von ihm stammt der Reim: "Ein Mensch, der Zeitung liest, erfährt: "Die Lage völlig ungeklärt." Weil dies seit Adam so gewesen, wozu dann noch die Zeitung lesen?"
Öffnen Sie doch bitte trotzdem den heutigen Rundblick. Manches wird Ihnen dann vielleicht auch völlig klar.
Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Wochenausklang
Martin Brüning