Immer mehr Niedersachsen nutzen Angebote für berufliche Rehabilitation
Die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover (DRV), die das größte Gebiet Niedersachsens umfasst, hat 2018 insgesamt 65.000 medizinische Behandlungen und berufliche Rehabilitationen bezahlt – für insgesamt 314 Millionen Euro. Im Vergleich zu 2017 entspricht das einem Zuwachs von drei Prozent, wie die DRV mitteilte.
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Die Rentenversicherung bezahlt solche stationären und ambulanten Schritte, damit die Betroffenen wieder fit werden für den Arbeitsmarkt. Den größten Anstieg gab es bei den Behandlungen wegen psychischer Erkrankungen – rund 8300 Patienten mit dieser Diagnose hatten eine Reha-Therapie bekommen, die von der DRV bezahlt wurde. Das entspricht einem Anstieg von sechs Prozentpunkten.
Auch bei den Kinderheilbehandlungen gab es ein Plus: 1360 Heranwachsende mit schweren chronischen Erkrankungen sind jeweils für mehrere Wochen in Kliniken aufgenommen worden – ein Zuwachs von 3,6 Prozent, der auch mit gesetzlichen Erleichterungen für die Kinder-Rehabilitation begründet werden kann. Unter den 65.000 Rehabilitationen sind 48.500 stationäre Behandlungen und 16.400 berufliche Rehabilitationen – dabei geht es um die Teilhabe am Arbeitsleben wie Hilfen am Arbeitsplatz oder auch Umschulungen. Die DRV Braunschweig-Hannover deckt das Gebiet Niedersachsens ab, mit Ausnahme des alten Freistaats Oldenburg und Bremens.Dieser Artikel erschien in Ausgabe #076.