(rb) Die Niedersächsische Staatskanzlei hat die kommunalen Spitzenverbände um Unterstützung bei der Evaluierung der vier Ämter für regionale Landesentwicklung gebeten. Die Umfrage bei den Kommunen soll noch vor der Sommerpause stattfinden, damit das Vorhaben vor der Kommunalwahl im September abgeschlossen werden kann. In ihrem Anschreiben an die Spitzenverbände schreibt die Staatssekretärin für regionale Landesentwicklung, Birgit Honé, die Landesregierung habe bereits bei der Gründung der vier Landesämter Braunschweig, Leine-Weser, Lüneburg und Weser-Ems eine begleitende Evaluierung dieser neuen Bündelungsbehörden beschlossen. Die Staatskanzlei wolle daher aktuell die wesentlichen Adressaten der Ämter, die kreisfreien Städte, Landkreise, Samtgemeinden sowie die verbandsfreien kreisangehörigen Gemeinden und Städte, schriftlich befragen. Das besondere Interesse gelte den bisherigen Erfahrungen der Kommunen in der Zusammenarbeit mit den Ämtern, den Veränderungen, die sich durch die Einrichtung der Ämter für die Kommunen ergeben haben sowie den Ansichten über neue institutionalisierte Organe und Verfahren, schreibt Honé. Die Befragung soll schriftlich an die Hauptverwaltungsbeamten erfolgen. Die Auswertung bleibe anonym. Mit der begleitenden Evaluation hat die Staatskanzlei Prof. Dr. Jörg Bogumil vom Lehrstuhl für Öffentliche Verwaltung, Stadt- und Regionalpolitik an der Ruhr-Universität Bochum beauftragt.Dieser Artikel erschien in Ausgabe #115.