(rb) Die Programme der Parteien zur Kommunalwahl sollten nach einer Empfehlung der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros Niedersachsen (lag) darauf unter die Lupe genommen werden, wie sie es mit der Gleichstellungs- und Geschlechterpolitik sowie mit der Familienpolitik halten. Als Themen, die in diesem Bereich von Bedeutung seien, nennt die lag u.a. die Kinderbetreuungsangebote, die Versorgung in der Geburtshilfe, aber auch die Förderung von Existenzgründerinnen oder die Reaktion auf frauenfeindliche Werbung. Generell hält die lag einen Frauenanteil in den kommunalen Vertretungen von 26,8 Prozent im Jahr 2016 für nicht mehr zeitgemäß.Dieser Artikel erschien in Ausgabe #79.