Inzwischen gibt es klare Hinweise auf einen Versuch der Einflussnahme im Sozialministerium von Cornelia Rundt - Foto: Nds. Sozialministerium[/caption]
Es geht um einen „Masterplan Soziale Gesundheitswirtschaft“ mit einem Auftragsvolumen von 40.000 Euro. Diesen Auftrag hatte CIMA im Mai 2015 erhalten. Ein Vermerk des Referats 402 des Sozialministeriums vom 7. April 2015 erwähnt, dass sich Rundt bei ihren Mitarbeitern erkundigte, „ob das Institut CIMA hiermit beauftragt wird“. Erst zwei Tage später aber, am 9. April 2015, wurden drei Firmen (neben CIMA noch IES und NIW) um ein Angebot gebeten. Dies ist der zweite Hinweis auf ein direktes Agieren der Ministerin in dieser Sache, der erste geschah schon ein knappes Jahr früher, im Mai 2014. Wie aus der E-Mail der Referatsleiterin 402 vom 8. Mai 2014 hervorgeht, soll Rundt damals an einem Spitzengespräch mit CIMA-Chef Arno Brandt teilgenommen und dabei beschlossen haben, CIMA einen Auftrag für Eckpunkte des Masterplans zu erteilen. Rundts Sprecher hatte diese E-Mail als „missverständlich“ beschrieben und erklärt, es sei in dem Spitzengespräch noch gar nicht um den Masterplan gegangen.


