Lars Niggemeyer, Sprecher der Landesarmutskonferenz (LAK), hat die Forderung nach einer „möglichst unbürokratischen Kindergrundsicherung“ unterstrichen. Möglich sei ein Festbetrag mit einem nach den Einkommen gestaffelten Zuschlag. Die bisherigen Kindergeldbeträge reichten nicht aus, den Lebensunterhalt eines Kindes zu sichern. Das „Bündnis für Kindergrundsicherung“ hatte einen monatlichen Betrag von 695 Euro vorgeschlagen, der je nach Einkommen auf bis zu 350 Euro abgeschmolzen werden könne. Das Kindergeld beträgt im nächsten Jahr 250 Euro je Kind und Monat. Niggemeyer sagte, in Niedersachsen wachse jedes fünfte Kind unter den Bedingungen der Armut auf. Die Politik lasse die Kinder schon seit Jahren im Stich.


