
Lars Leopold, Nummer zwei auf der Landesliste der Linkspartei für die Landtagswahl, hat die Stärke der Rüstungsproduktion in Niedersachsen kritisiert. Es sei an der Zeit, „auf zivile Produktion umzustellen“. Dass Firmen an der Herstellung von Waffen beteiligt seien, die von privaten Profitinteressen getrieben seien, halte er für „völlig verantwortungslos“. Deutschland solle aus der Rüstungsproduktion aussteigen. Leopold bezog sich auf Angaben der Bundesregierung zu einer Linken-Anfrage, wonach im Jahr 2022 bis August Ausfuhren von niedersächsischen Rüstungsgütern im Wert von 2,07 Milliarden Euro genehmigt worden seien. Damit kämen 45 Prozent der deutschen Rüstungsexporte aus Niedersachsen. Großer Profiteur sei die Firma Rheinmetall mit Sitz in Unterlüß (Kreis Celle).


