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Die Bekämpfung der Schädlinge gestaltet sich derweil schwierig, weil zum Beispiel der Einsatz chemischer Substanzen Sondergenehmigungen bedarf. In manchen Fällen wäre das ohnehin mit dem Vogelschutz nicht vereinbar, denn manche Vogelarten ernähren sich von den Larven. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass die Mäusepopulation bereits von selbst zusammengebrochen ist. Deshalb legt die Landesregierung den Fokus nun auf die Wiederherstellung des Grünlands. Niedersachsens Agrarministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) und Umweltminister Olaf Lies (SPD) haben den betroffenen Landwirten schnelle Hilfen zugesagt. Ziel ist es, die betroffenen Flächen umzupflügen und entsprechende Saat auszubringen. In den Ministerien wächst nun allerdings die Sorge, dass das Saatgut knapp werden könnte. Zumindest bei regional angepassten Saatgut-Mischung bestehe die Gefahr von Engpässen.


