Die Grafikerin Anja Weiss stellte die Veranstaltung....[/caption]
Ab Januar soll es in Niedersachsen bessere Förderbedingungen geben. Vorgesehen ist unter anderem, die förderfähigen Baukosten pro Quadratmeter regional gestaffelt zu erhöhen. Investoren sollen einen höheren Tilgungsnachlass bekommen, außerdem sollen die Laufzeiten der Darlehen auf bis zu 35 Jahre verlängert werden. „Wir gehen davon aus, dass es eine viel intensivere Nachfrage gibt, wenn die Förderung dem Bedürfnis der Investoren noch stärker entspricht“, sagte Michael Kiesewetter, Vorstandsvorsitzender der NBank. Es könnten Renditeniveaus von drei Prozent oder mehr erreicht werden. Damit seien die gesteckten Ziele beim Bau von Sozialwohnungen erreichbar. Neben einer überarbeiteten Förderung empfehlen die Experten auch eine Grundstücksdatenbank für Bauflächen auf Landesebene. Es sei für Investoren zu wenig Transparenz am Markt, meinte Christopher Toben von der Niedersächsischen Landgesellschaft. Das Wissen der Kommunen über Baugrundstücke solle deshalb auf Landesebene zusammengeführt und im Internet öffentlich zugänglich gemacht werden.
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...während der Reden und Diskussionen in kleinen Bildern dar - Foto: MB.[/caption]
Die niedersächsische Bauordnung soll ebenfalls überarbeitet werden. Ziel ist dabei, Genehmigungsverfahren schneller und kostengünstiger zu machen. Cornelia Höltkemeier von der Landesvereinigung Bauwirtschaft plädierte dafür, Planungsprozesse beim Bauen zu optimieren. „Bisher stellt jeder in seinem Bereich zumeist Maximalforderungen auf. Die Vorgaben zu Barrierefreiheit, Energie oder Schallschutz bedeuten für die Bauausführung widerstreitende Interessen, die zu höheren Preisen führen.“ Höltkemeier erklärte es am Beispiel einer Tür mit einem Fenster: „Vorgesehen ist eine Lösung ohne Schwelle. Dadurch verschlechtert sich aber der Schallschutz. Die Folge: die Scheibe dicker und damit auch schwerer. Standardprofile passen nicht mehr, so dass man einen verstärkten Rahmen benötigt. Das wird dann aber so schwer, dass man einen motorische Türöffner braucht. So wir bezahlbares Wohnen zum Problem.“
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Pressekonferenz mit Olaf Lies, Heiner Pott und Michael Kiesewetter - Foto: MB.[/caption]
Das Bündnis hatte seit dem 21. März in fünf Arbeitsgruppen getagt. Die gemeinsame Arbeit soll weitergehen. Man werde immer wieder schauen, ob nachgesteuert werden müsse, sagte Bauminister Olaf Lies. Er sprach sich beim Wohnungsbau künftig für mehr Flexibilität aus. „Es ergibt auch Sinn, die dicken Bretter anzufassen. So können wir zum Beispiel fragen, ob es Sinn macht, dass es in 16 Bundesländern 16 verschiedene Bauordnungen gibt.“

