6. März 2018
Wirtschaft

Seehäfen in Niedersachsen verzeichnen ein dickes Plus gegenüber 2016

Den Häfen geht es besser: Wie Wirtschaftsminister Bernd Althusmann gestern mitteilte, haben die Seehäfen im vergangenen Jahr einen Umschlag von 53,4 Millionen Tonnen verzeichnet – das ist ein Zuwachs gegenüber 2016 von zehn Prozent. Zu den Waren zählten Massengüter wie Rohöl und Kohle, aber auch Stückgüter und Neufahrzeuge. Am Containerterminal des Tiefwasserhafens in Wilhelmshaven seien sogar 15 Prozent mehr Container ungeschlagen worden als im Vorjahr. Althusmann erklärte, dass die Leistungsfähigkeit und die hohe Kundenorientierung der Hafenumschlagsunternehmen seinen Teil zum guten Ruf der niedersächsischen Häfen beitrage. Was die zweite Ausbaustufe für den Jade-Weser-Port angeht, sieht Althusmann noch in diesem Jahr Entscheidungen nahen. Zunächst solle eine Bedarfsanalyse erstellt werden, dazu gehöre auch eine Umweltverträglichkeitsprüfung. Wenn diese vorlägen, solle noch 2018 ein Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden. Bundesbahn und Bund müssten ihren Teil beitragen und für eine elektrische Bahnstrecke zum Hafen sorgen – und zwar noch bis 2022.
Dieser Artikel erschien in Ausgabe #44.
Klaus Wallbaum
AutorKlaus Wallbaum