7. Sept. 2026
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SPD-Politiker Frank Henning nach öffentlicher Beleidigung einer Journalistin in der Kritik

Frank Henning, SPD-Landtagsabgeordneter aus Osnabrück, steht nach einer verbalen Entgleisung heftig in der Kritik. Henning hatte in seinem Whatsapp-Status die Journalistin Sandra Dorn, eine Redakteurin der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ), beleidigt. Er schrieb in Reaktion auf einen Artikel zur Wohnungsbaugesellschaft Wio: „Was für ein Scheiß Artikel, diese Frau Dorn ist einfach ätzend. Muss wohl an ihrer neuen Frisur liegen.“ Seine eigene Partei geht auf Distanz zu Henning. Robert Alferink, Vorsitzender der SPD Osnabrück, erklärte, Hennings Äußerung sei „respektlos und persönlich herabwürdigend“ und überschreite eine Grenze, „die in der politischen Auseinandersetzung nicht überschritten werden darf.“ Heftige Kritik äußert die CDU-Landtagsabgeordnete Verena Kämmerling: „Jemand, der Frauen in einer derartigen Weise angreift und herabsetzt, ist unwürdig, ein öffentliches Mandat zu bekleiden – weder ehrenamtlich im Stadtrat noch als Mitglied des niedersächsischen Landtags.“ Henning hatte die Aussage später zurückgenommen und sich entschuldigt. Der Abgeordnete zählt als Wirtschaftsexperte zu den führenden Vertretern der SPD-Landtagsfraktion.

Dieser Artikel erschien in Ausgabe #154.
Niklas Kleinwächter
AutorNiklas Kleinwächter
SPD-Politiker Frank Henning nach öffentlicher Beleidigung einer Journalistin in der Kritik | Rundblick Niedersachsen