(rb) Hannover. Mit dem 2. Nachtragshaushalt kann nun auch die Sprachförderung an Berufsschulen gefördert werden. Sofern der Landtag dem Nachtrag im Oktober-Plenum zustimmt, wovon ausgegangen werden kann, könnten den Berufsschulen nach Angaben des Kultusministeriums bereits ab Oktober zusätzliche Stellen zur Integration und Sprachförderung zur Verfügung gestellt werden. Die Rede ist von Haushaltsmitteln von 1,4 Millionen Euro in diesem Jahr und 5,6 Millionen Euro im Jahr 2016. Wie es heißt, können Jugendliche mit Flüchtlingsgeschichte durch das Sprach- und Integrationsprojekt „Sprint“ sehr individuell und niedrigschwellig gefördert sowie mit der Arbeits- und Lebenswelt vertraut gemacht werden. Insgesamt sieht der 2. Nachtragsetat 700 zusätzlich Stellen zur Stärkung der Sprachförderung an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen vor.Dieser Artikel erschien in Ausgabe #175.