Rund 30 Teilnehmer kamen zum Stahlgipfel nach Hannover - Foto: MB.[/caption]
Ein weiteres Thema des Stahlgipfels war der europäische Emissionshandel, der der Stahlindustrie, aber auch anderen energieintensiven Industrien, Sorgen bereitet. Die EU-Kommission zeige in dieser Frage nur wenig Verständnis für die industrielle Wirklichkeit im Land, monierte Kerkhoff. Lies forderte, dass die Zahl der verfügbaren freien Zertifikate für die Industrie erhöht wird. „Es darf nicht dazu kommen, dass wir die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Stahlindustrie einschränken. Damit würden wir nur Produktion in andere Länder verlagern und den CO2-Ausstoß damit weltweit erhöhen“, so der Wirtschaftsminister.
In Niedersachsen arbeiten etwa 10.000 Beschäftigte in der Stahlindustrie. Sie stellen jedes Jahr rund 7,2 Millionen Tonnen Rohstahl her, das ist nahezu ein Fünftel der Stahlproduktion in Deutschland.

