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FDP-Fraktionsvize Jörg Bode kritisierte, in der Öffentlichkeit wetterten Stephan Weil, Sigmar Gabriel und Martin Schulz von der SPD immer laut gegen Managergehälter. „Wenn Sie aber selbst verantwortlich sind, dann können Sie als Genosse der Bosse gar nicht genug Millionen in die Verträge hineinschreiben“, schimpfte Bode. Die Millionengehälter lasse Weil durch eine Entlassungswelle bei den Zeitarbeitern, Kurzarbeit und Gehaltsverzicht der Mitarbeiter am Band refinanzieren. Das sei schäbig. Der FDP-Politiker sagte, er verstehe gar nicht, wie der Aufsichtsrat dem Vertrag von Hohmann-Dennhardt überhaupt habe zustimmen können. „Da wird eine Ablösesumme als Begrüßungsgeld gezahlt. Das gibt es vielleicht bei Hannover 96 in der Bundesliga, aber ja wohl nicht mehr bei Vorstandsbesetzungen.“ Und dann werde bei der Abfindung massiv gegen den Corporate-Governance-Kodex verstoßen. Zuvor hätten offensichtlich Winkeladvokaten eine Umgehung gefunden. Der Sumpf in Aufsichtsrat und Vorstand müsse trockengelegt werden, forderte Bode.
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Der SPD-Wirtschaftspolitiker Gerd Will sagte, er wünsche sich, dass die Themen Vorstandsvergütungen und Boni-Regelungen gerade am Beispiel des ehemaligen Vorstandschefs Martin Winterkorn noch einmal ergebnisoffen diskutiert würden. Das Ausscheiden Hohmann-Dennhardts lasse ein ungutes Gefühl zurück. „Die Durchsetzung einer neuen Unternehmenskultur wird nach so kurzer Zeit nicht auf den Weg gebracht worden sein“, so Will. Grünen-Fraktionschefin Anja Piel bereitet es derweil Sorgen, dass Manager bei VW zwar viel Geld kassierten, aber keine Verantwortung daraus ableiteten. „So eine Haltung ist für den Erfolg eines Unternehmens und die Arbeitsplätze ein erhebliches Risiko. Deshalb ergibt es Sinn, dass der Aufsichtsrat über die Vergütungsregelungen im Konzern redet.“

