"Eine Fortsetzung der Zusammenarbeit ist leider nicht möglich": Ministerpräsident Stephan Weil im Gästehaus der Landesregierung - Foto: KW[/caption]
Maßgeblich für Rüters Entlassung sei ein Vergabeverfahren für den Versand des Newsletters der Landesvertretung Berlin gewesen. Hier sei nach Ablauf der Vergabefrist ein bis dahin nicht zur Angebotsabgabe aufgefordertes Unternehmen durch die Landesvertretung kontaktiert und aufgefordert worden, ein Angebot abzugeben. Die Agentur gewann am Ende auch das Vergabeverfahren. "Aus der Vergabeakte und der Befragung der damals zuständigen Mitarbeiter der Landesvertretung konnte der Eindruck entstehen, dass diese nachträgliche und damit vergaberechtswidrige Aufforderung zur Angebotsabgabe auf Betreiben von Staatssekretär Rüter geschah", heißt es aus der Staatskanzlei. "Vor diesem Hintergrund ist eine Fortsetzung der Zusammenarbeit jedoch leider nicht möglich", sagte Ministerpräsident Stephan Weil. Bis Ende der Legislaturperiode wird Staatssekretärin Birgit Honé Rüters Aufgaben mit übernehmen.


