Im Herbst dürfte ein neu gewählter Oberbürgermeister ins hannoversche Rathaus einziehen - Foto: MB.[/caption]
Drei Viertel der Ratsmitglieder, also mindestens 48, mussten das Anliegen unterstützen, damit das Verfahren zum vorzeitigen Ausscheiden von Schostok eingeleitet werden kann. Jetzt wird sein Antrag auf vorzeitigen Ruhestand aus besonderem Grund dem Innenministerium zugeleitet. Wenn – wie erwartet – von dort die Zustimmung kommt, kann der Rat der Stadt Hannover den Weg zur Neuwahl eines Oberbürgermeisters durch das Volk ebnen. Als Wahltermin hält sich derzeit der 10. November im Gespräch.
Möchten Sie den Inhalt von www.facebook.com laden?
Einziger bereits von seiner Parteiführung nominierter Kandidat ist bisher der Sozialdemokrat Marc Hansmann, Vorstand der Stadtwerke. Schostok begründete in der Ratssitzung seinen Antrag kurz damit, dass ihm „die politischen Kräfte die Unterstützung versagen“. Auf die Entscheidung der Staatsanwaltschaft, ihn wegen schwerer Untreue anzuklagen, ging der SPD-Politiker nicht ein. Er nahm an der Abstimmung im Rat wegen Befangenheit nicht teil.
Lesen Sie auch: Toepffer wirft SPD Hannover schlechten Stil vor Miersch soll SPD-Bezirkschef werden


