Bärbel Heidebroek, Präsidentin des Bundesverbands Windenergie (BWE), befürchtet durch eine Änderung des Luftverkehrsgesetzes massive Einschränkungen für den Ausbau der Windenergie an Land. Problematisch ist laut Heidebroek eine geplante Ausweitung der Bauverbotszone rund um militärische Einrichtungen zur Kontrolle des Flugbetriebs.

„Allein aufgrund der weiträumigen Interessenbereiche von jeweils 50 Kilometern um die 18 Radarstandorte wären etwa 33 Prozent der gesamten deutschen Landesfläche betroffen”, warnte die Geschäftsführerin der Landwind-Gruppe aus Gevensleben (Kreis Helmstedt). Heidebroek betonte, dass Windenergieanlagen viel zu niedrig seien, um eine Störquelle für den Flugverkehr darzustellen. Zudem gebe es keinen erkennbaren Grund für eine Erweiterung des Bauverbots.


