4. Aug. 2015
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Agrarstudium liegt im Trend

(rb) Hannover. Der niedersächsische Landvolkverband hat jetzt darauf aufmerksam gemacht, dass „Grüne Studiengänge“ im Trend liegen: Im Wintersemester 2014/2015 waren in den Fachbereichen Agrar-, Forst und Ernährungswissenschaften einschließlich Gartenbau 5010 Studierende an den niedersächsischen Universitäten sowie 3325 an einer der hiesigen Fachhochschulen eingeschrieben. Damit verzeichnen die Universitäten 13,9 Prozent und die Fachhochschulen 6,7 Prozent mehr Studierende als im Vorjahreszeitraum. Angeboten werden die Landwirtschafts-Fächer in Niedersachsen von der Universität Göttingen (Agrarwissenschaften und Ökosystemmanagement mit fünf verschiedenen Fachrichtungen), von der Universität Hannover (Gartenbauwissenschaften) und der Fachhochschule Osnabrück (Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur mit elf verschiedenen Studiengängen). Diese sind grundsätzlich zulassungsfrei. Bis zum Bachelor-Abschluss wird von allen Fachbereichen zusätzlich ein zwölfmonatiges Praktikum auf einem landwirtschaftlichen Betrieb gefordert. Die Hochschulen betreiben zudem eigene Versuchsbetriebe, um den Studierenden eine praxisnahe Ausbildung zu ermöglichen. Sehr begehrt und deshalb zulassungsbeschränkt sind die Pferdewissenschaften in Göttingen. Die Fachhochschule Osnabrück bietet diesen Fachbereich als einzige Hochschule deutschlandweit bereits im Bachelor-Studium an. Neu in Osnabrück ist ab dem Wintersemester 2015/2016 der Masterstudiengang Medien- und CSR-Kommunikation. Damit erhalten in Deutschland erstmals Nachwuchskräfte mit agrar- und ernährungswirtschaftlichem oder kommunikations- oder medienwissenschaftlichem Hintergrund die Möglichkeit, sich eine Doppelqualifikation anzueignen. Mit solider Fachkenntnis über die Abläufe der Agrar- und Ernährungswirtschaft können die Absolventen in der Unternehmenskommunikation oder als Agrarjournalisten ihr Glück suchen.
Dieser Artikel erschien in Ausgabe #147.
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