
Das zweite Gleis für die "Weddeler Schleife" wird bis 2023 zwischen Weddel und Fallersleben gebaut. | Foto: DB Netz
Carsten Müller, CDU-Bundestagsabgeordneter aus Braunschweig, hat enttäuscht auf Mitteilungen aus dem Bundesverkehrsministerium reagiert, die finanzielle Beteiligung des Bundes am Ausbau der „Weddeler Schleife“ noch einmal zu überprüfen. Das hatte Michael Theurer (FDP), Parlamentarischer Staatssekretär von Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) auf eine Bundestagsanfrage der Grünen-Abgeordneten Susanne Menge geantwortet. Die „Weddeler Schleife“ umschreibt den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke Braunschweig-Wolfsburg, mit diesem Vorhaben würde eine sehr viel engere Taktung für den Personen- und Güterverkehr zwischen beiden Städten möglich sein.

Braunschweigs IHK-Geschäftsführer Florian Löbermann sagte, die Pläne lägen seit 30 Jahren vor und seien ein zentraler Baustein für ein besseres ÖPNV-Angebot. 2021 hatte der damalige Verkehrs-Staatssekretär Enak Ferlemann (CDU) den Baubeginn verkündet. Das Land trägt 13,5 Millionen Euro, der Regionalverband Braunschweig 12 Millionen – und der Bundesanteil besteht zum einen auf GVFG-Mitteln in Höhe von 62 Millionen Euro, die wohl unstrittig sind, und einem weiteren Anteil von 73 Millionen Euro. Dieser weitere Anteil wird jetzt vom Wissing-Ministerium in Frage gestellt.


