Die Opposition im Landtag will mehr erfahren über den geplanten Personalabbau bei der Norddeutschen Landesbank. Der CDU-Finanzpolitiker Reinhold Hilbers sagte, Nord/LB-Vorstandschef Thomas Bürkle habe sich bisher ja nur so geäußert, dass die Fusion von Nord/LB und Bremer Landesbank (BLB) nicht allein zu Lasten der Bremer gehen dürfe. „Wir möchten aber wissen, was das alles für den BLB-Standort in Oldenburg heißt“, fügte Hilbers hinzu. Finanzminister Peter-Jürgen Schneider (SPD) sagte, der Haushaltsausschuss solle Ende April ausführlich unterrichtet werden. Gerald Heere (Grüne) und Renate Geuter (SPD), meinten, der Informationsfluss der Nord/LB zu den Gremien des Landtags sei vorbildlich und intensiv. Christian Grascha (FDP) erklärte, die Ursache für die aktuellen Verluste der Nord/LB sei „im Verhalten der BLB“ zu suchen. Wenn das Resultat nun sei, dass die Nord/LB auch in Hannover Stellen streiche, dann sei das falsch: „Es kann doch nicht sein, dass die Mitarbeiter in Hannover unter dem Missmanagement der Bremer leiden müssen.“


