Bernd Althusmann und Friedrich Merz am Rande der Tagung - Foto: kw[/caption]
„Innovation statt Verbotskultur“ heißt das Papier, und es lässt Deutlichkeit nicht vermissen. Zum Beispiel in der Frage der Fahrverbote, die manche Städte nach entsprechenden Gerichtsbeschlüssen wegen der zu hohen Stickoxid-Belastung verhängen müssen. Für den Fall, dass dies eine Stadt beabsichtige, wolle die CDU „mit aller Kraft“ gegensteuern: „Wir wollen dies mit geeigneten Alternativmaßnahmen unter allen Umständen verhindern.“ Geprüft werden müsse zudem, ob man für innerstädtische Lieferverkehre von Handwerkerfirmen Ausnahmen machen könne.
Soll also das Land womöglich per Weisung Nein sagen können, wenn die Stadt Hannover als Konsequenz aus einem Gerichtsurteil ein Fahrverbot verhängen will? So weit geht er Beschluss der CDU am Ende dann doch nicht. Es werden aber andere Forderungen erhoben: „Schnellstmöglich“ sollen die vorhandenen Luftmessstationen überprüft werden. Sämtliche Prüfpunkte in Deutschland sollten so konkret ausgestaltet werden, dass die laut EU-Verordnung vorgeschriebene Repräsentativität der Ergebnisse für ganze Wohnquartiere tatsächlich gewährleistet sei. Bei der Bewertung von Messergebnissen dürfe nicht nur auf den Straßenverkehr zurückgeschlossen werden – man müsse „auch andere Emissionsquellen einbeziehen“.


