Kevin Komolka, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), hat Konsequenzen aus dem neuen Skandal um Kindesmissbrauch gefordert, der von Wermelskirchen in NRW ausgeht und auch Tatverdächtige in Niedersachsen betrifft. Er begrüßt den Einsatz Künstlicher Intelligenz zur Sichtung des Materials an Kinderpornographie. Allerdings berichteten Ermittler, dass die Handhabung der KI noch verbesserungswürdig sei. Nötig sei außerdem mehr Personal der Polizei für diese Arbeit, zu der sich Beamte bisher freiwillig melden. Die psychische Belastung sei enorm, eine besondere Zulage für jene, die in diesem Bereich arbeiten, sei sinnvoll.
„Es kann nicht sein, dass aktuell eine langfristige psychische Überlastung nicht als Dienstunfall anerkannt und mit den entsprechenden Leistungen aufgefangen wird. Die Begründung, dass dies nicht der Definition eines ,plötzlich auftretenden Ereignisses‘ entspricht“, betont Komolka. Die Möglichkeiten der Vorratsdatenspeicherung müssten außerdem endlich „in einem rechtssicheren Rahmen ausgeschöpft werden“.


