In der Partei sind viele mit Körners Arbeit nicht zufrieden. Er ist eher ein ruhiger und ausgleichender Typ – die Grünen wünschen sich aber mehr politische Attacke. Deshalb tritt der ehemalige Landtagsabgeordnete Hans-Joachim Janßen (57) gegen Körner an und hat keine schlechten Chancen, gewählt zu werden. Janßen arbeitet bei der Naturschutzbehörde des Landkreises Wesermarsch. Ihm ist es wichtig, sichtbar klare Positionen zu vertreten. Genau das sei unter Körner zu wenig passiert, monieren Vertreter der Grünen.
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Der Wechsel in der Doppelspitze wäre allerdings auch ein leichter Kursschwenk der Partei. Während Kura zum linken Flügel zählt, gilt Körner als Realo. Mit der Wahl Janßens würden zwei Vertreter der Parteilinken die Grünen in Niedersachsen führen. Damit würden sich die Grünen im Land von der Bundespartei absetzen. Sie hat mit der Doppelspitze Baerbock/Habeck in den vergangenen Monaten einen klaren Kurs Richtung Mitte aufgenommen. (MB.)



