Die Landesregierung hat den Wirtschaftsplan der landeseigenen Hannoverschen Beteiligungsgesellschaft (HannBG) für 2018 gebilligt. Darin sagt das die Landesregierung für das eigene Unternehmen, das für das Land Anteile an VW, der Nord/LB, der Messe-AG, dem Flughafen Langenhagen, der Salzgitter AG und kleineren Firmen hält, einen voraussichtlichen Jahresüberschuss von 129 Millionen Euro voraus. Dieser solle zur Stärkung der Beteiligungen und zum Abbau der Schulden genutzt werden – deshalb werde auf eine Gewinnausschüttung an das Land verzichtet, teilt die Staatskanzlei mit.
An Erträgen wird mit rund 188 Millionen Euro gerechnet, was vor allem auf die erwartete Dividendenausschüttung von VW zurückzuführen ist. Erwartet wird hier ein Betrag von 3 Euro je Aktie, die HannBG hält für Niedersachsen 59 Millionen VW-Stammaktien. Auch Ausschüttungen der Salzgitter AG und der Galantis GmbH dürften anstehen, heißt es. Auf der Ausgabenseite werden Zinsen mit 59 Millionen Euro vorgesehen, das sind sieben Millionen Euro weniger als im Vorjahr.


