Birgit Honé, Ministerin für Regionales, Bundes- und Europaangelegenheiten, will bisher nicht aufgebrauchte EU-Fördermittel, die Niedersachsen zustehen, für die Flüchtlingsbetreuung der aus der Ukraine kommenden Menschen einsetzen. Gespräche mit der Bundesregierung darüber laufen, hieß es aus der Landesregierung. Die alte Förderperiode endet offiziell im März 2023, schon jetzt sei absehbar, dass einiges übrig bleiben werde. In Regierungskreisen geht man von 25 bis 30 Millionen Euro für Niedersachsen aus, Honé kann sich den Einsatz für Sprachförderung oder Integration der Flüchtlinge in Ausbildungsprogramme vorstellen. Wichtig sei, dass sich das Programm dann nicht überschneide mit den angekündigten, aber noch nicht klar definierten Bundeshilfen.


