24. Nov. 2015
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In Kürze

(rb) Nach öffentlichen Irritationen über das vom Land an die Kommunen gestellte Amtshilfeersuchen, rund 13 500 Plätze zur Erstunterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen, teilte das Innenministerium am Montag mit, dass nach dem derzeitigen Stand keine neuen zusätzlichen Amtshilfeersuchen erforderlich sein werden. Die Verpflichtung der Kommunen, die seit dem 16. Oktober gilt, sei zunächst für vier Wochen ausgesprochen und dann wegen des unvermindert hohen Flüchtlingszustroms im November bis zum 31. Dezember verlängert worden. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass die von den Kommunen nunmehr geschaffenen Unterbringungskapazitäten deutlich über den Stichtag 31. Dezember 2015 hinaus benötigt würden. Es bleibe aber das Ziel, diese Plätze so schnell wie möglich abzubauen, „idealerweise im Laufe des ersten Halbjahres 2016“, sagte ein Ministeriumssprecher. (rb) Im Zusammenhang mit neuerlichen Wolfsrissen im Raum Vechta, die der landesweit bekannten Wölfin von Goldenstedt zugeordnet werden, hat der CDU-Landtagsabgeordnete Ernst-Ingolf Angermann die SPD-Fraktion aufgefordert, sich für eine „Entnahme“ der Wölfin bei Umweltminister Stefan Wenzel stark zu machen. Angermann erinnerte an entsprechende Ankündigungen des SPD-Abgeordneten Marcus Bosse, falls es in der Region zu neuen Wolfsrissen kommen sollte. Der CDU-Politiker beklagte zudem den öffentlich entstandenen Eindruck, als wolle Wenzel die Risszahl von Goldenstedt relativieren. Er verwies auf Zahlen des NLWKN vom 16. November, nach denen der Wölfin nur 31 Risse zugeordnet werden gegenüber Aussagen des Umweltministeriums vom 28. Oktober, nach denen bereits von über 80 Tieren die Rede war.
Dieser Artikel erschien in Ausgabe #217.
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