2. Sept. 2026
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Konstantin Kuhle steigt beim Zentrum für Liberale Moderne ein

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Konstantin Kuhle, ehemaliger Landesvorsitzender der niedersächsischen FDP, steht vor einem politischen Comeback. Wie der "Spiegel" berichtet, wird der 37-Jährige Gesellschafter beim "Zentrum für Liberale Moderne". Kuhle hatte zu Zeiten der Ampel-Regierung im Bundestag eine wichtige Rolle als innenpolitischer Sprecher der Freien Demokraten. Zuvor, von 2014 bis 2018, war er Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen gewesen. In der FDP wurde er dem linken Flügel zugeordnet, eine Nähe zur Kooperation mit SPD und Grünen wurde ihm nachgesagt - ein Schritt, den Kuhle selbst wiederholt kritisiert hat. Kuhle hatte sich nach der Wahlniederlage der FDP bei der Bundestagswahl 2025 aus der Politik zurückgezogen, inzwischen arbeitet der Jurist aus Göttingen als Anwalt bei der Wirtschaftskanzlei Blomstein in Berlin. Der "Spiegel" erinnert jetzt daran, dass Kuhle den derzeitigen FDP-Chef Wolfgang Kubicki noch auf dem Bundesparteitag Ende Mai scharf für seinen Kurs kritisiert habe - und ihm unterstellt hatte, sich gegenüber der AfD lockern zu wollen. Das "Zentrum für Liberale Moderne" sehe in dem früheren niedersächsischen FDP-Vorsitzenden nun einen "wichtigen Akteur gegen die AfD". Kuhle sagte dem "Spiegel": "Der anhaltende Aufstieg rechtsextremer und rechtspopulistischer Parteien und Bewegungen auf der ganzen Welt bedroht den Wert der Freiheit." Das "Abdriften in sinnlose Kulturkämpfe" zerstöre die politische Kultur.

Dieser Artikel erschien in Ausgabe #151.
Klaus Wallbaum
AutorKlaus Wallbaum
Konstantin Kuhle steigt beim Zentrum für Liberale Moderne ein | Rundblick Niedersachsen