Olaf Lies, Umweltminister, hofft jetzt auf eine zügige Verständigung mit Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und der Bundesregierung über eine finanzielle Förderung eines zweiten schwimmenden LNG-Terminals, das in Stade entstehen soll. „Bevor die Finanzierung nicht geklärt ist, können wir keine Bauaufträge vergeben“, sagt Lies‘ Sprecher Christian Budde. Es gehe um „etwa 100 Millionen Euro“. Der Zeitplan sei, wie in Wilhelmshaven, ehrgeizig – im Spätsommer 2023 solle in Stade LNG-Gas angenommen werden können. Das Angebot, in Wilhelmshaven noch einen zweiten Platz für schwimmende LNG-Terminals zu bauen, hält Lies laut Budde aufrecht – nämlich für den Fall, dass im Lubmin (Mecklenburg-Vorpommern) der dort vorgesehene Standort nicht rechtzeitig fertig werden sollte.


