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Reimann erhofft sich durch die Evaluierung der Pflegekammer eine Versachlichung der Diskussion. Man habe aufgrund der Diskussion um die Kammer früher mit der Evaluierung begonnen. Die Firma Kienbaum, die den Auftrag für die Evaluierung erhalten habe, werde die Kammer bereits während des Verfahrens beraten. Dadurch könne die Kammer Organisation und Angebote verbessern. „Das ist eine wichtige und notwendige Gelegenheit für die Organisation, sich zu professionalisieren“, sagte die Sozialministerin.
Es würden auch die typischen Verwaltungsabläufe der Mitgliederbetreuung analysiert. Das gelte auch und gerade für die Erhebung der Mitgliedsbeiträge.
Die Sozialministerin teilte im Landtag auch mit, dass die Liquidität der Kammer nicht gefährdet sei. Sie habe in diesem und im vergangenen Jahr bisher Einnahmen von rund 3,9 Millionen Euro zu verzeichnen, wobei die Zahlungsfrist für das aktuelle Jahr noch nicht abgelaufen sei. Der AfD-Abgeordnete Stephan Bothe hatte nach der finanziellen Ausstattung der Kammer mit dem Hinweis auf den Kredit von 3,5 Millionen Euro gefragt, mit dem die Kammer ihre Arbeit begonnen habe.

