Hält an den Plänen fest: Nabu-Landeschef Holger Buschmann bereitet das Volksbegehren Artenschutz vor - Foto: Mareike Sonnenschein[/caption]
Allein freiwillige Programme reichten nicht aus, um das Insekten- und Artensterben aufzuhalten. Es brauche deshalb das Ordnungsrecht mit einem gleichzeitigen Erschwernisausgleich für die Betriebe. „Wir glauben, dass die Gesellschaft auch bereit ist, das zu zahlen“, sagte Buschmann.
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Landvolk-Präsident Albert Schulte to Brinke hatte am Montag erklärt, die Bauern seien irritiert über die Pläne der Naturschutzverbände. Er suche deshalb das Gespräch mit dem Nabu und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).
Wir wollen nicht die Landwirtschaft abschaffen, sondern versuchen eine bessere Situation für die Betriebe zu schaffen.
Nabu-Landeschef Buschmann freut sich über dieses Gesprächsangebot, denn er sieht in der Landwirtschaft den Schlüsselfaktor für einen gelingenden Artenschutz. „Wir wollen nicht die Landwirtschaft abschaffen, sondern versuchen eine bessere Situation für die Betriebe zu schaffen.“ Es brauche die Bauern schließlich auch zur Pflege der Kulturlandschaft. Allerdings hätten die bisherigen Gespräche mit den Bauernverbänden nicht darauf hingedeutet, dass es „in den knackigen Themen“ Bewegung geben würde, sagte Buschmann.


