Die Nord/LB hat mit einer unterschiedlichen Interessenlage zu kämpfen - Foto: Mapics[/caption]
Ausdrücklich betont ein Sprecher der Nord/LB, von einer vermuteten Verschärfung des Personalabbaus könne keine Rede sein. Schon seit geraumer Zeit steht fest, dass die mit rund 6000 Stellen ausgestattete Bank bis Ende 2020 insgesamt 1250 Stellen streichen will. An dieser Zahl habe sich nichts geändert. Neu ist nun lediglich, dass für die zweite Tranche die Bedingungen feststehen und Rückstellungen vorgenommen werden können. Dies betrifft 430 Stellen beispielsweise in Stabsfunktionen und im Kreditmanagement, dabei dürfte der Standort Hannover besonders in den Fokus geraten.
In der ersten Tranche waren nach der Fusion mit der Bremer Landesbank vor allem Mitarbeiter an den Standorten Oldenburg und Bremen betroffen gewesen, es handelte sich dabei um 420 Personen. Mit der gestrigen Mitteilung ist nun klar, dass 850 der 1250 vom Personalabbau in Mitleidenschaft gezogenen Mitarbeiter bereits wissen, dass es sie treffen wird. Eine solche klare Definition steht nun für rund 400 Mitarbeiter noch aus – aber auch hier wird gemutmaßt, dass es wieder vorrangig den Standort Hannover treffen könnte. Auf Anfrage sagt ein Sprecher der Nord/LB, die Details hierfür stünden noch nicht fest.


