Uwe Schünemann, Boris Pistorius, Ulrich Watermann und Ministeriumssprcher Philipp Wedelich (v.l.n.r.) - Foto: kw[/caption]
In einem Punkt, der schon seit Wahlkampfzeiten besonders umstritten war, erzielten die Akteure bereits einen Konsens: Personen, bei denen tatsächliche Anhaltspunkte oder ihr Verhalten die Annahme rechtfertigen, dass sie vermutlich eine terroristische Straftat begehen wollen, sollen für maximal 74 Tage in Haft genommen werden können – ohne dass sie schon straffällig geworden sind. Im bisherigen Gesetz liegt die Frist bei zehn Tagen. Nun sind zunächst 30 vorgesehen, die dann um noch einmal 30 und um weitere zwei Wochen verlängert werden können, allerdings nur mit richterlicher Genehmigung. Wie Schünemann erklärte, akzeptiert die CDU an dieser Stelle, dass dieses Mittel ausschließlich bei Terrorverdacht angewandt werden soll.


