Von Klaeden bezog sich auf Zuwendungen und Förderungen, die freiwillig gegeben werden, also nicht aufgrund eines Gesetzes fließen. Das unterscheidet diesen Bereich von den gesetzlichen Finanzhilfen, die regulär ausgezahlt werden. Im Ausschuss berichtete die LRH-Präsidentin, dass der Rechnungshof bezogen auf die Jahre 2014 bis 2018 alle aus seiner Sicht problematischen Zuschüsse aufgeführt hat. Dabei geht es beispielsweise um die Förderung der politischen Jugendbildung, die Zuwendung an Forschungsinstitute, die Unterstützung für Seniorenbüros, für Schulen in freier Trägerschaft und für Jugendwerkstätten. In mehreren Fällen bezogen die Empfänger zugleich Geld aus anderen Landestöpfen, der Zweck der Hilfe war nicht klar definiert, auf das Einwerben von Drittmitteln wurde verzichtet oder die Förderziele waren bereits erreicht. Manchmal wurde auch das Geld nicht richtig weitergegeben.


