Die Ämter für Regionalentwicklung dürften auch Thema der Koalitionsgespräche werden - Foto: MB.[/caption]
Im Wahlkampf war dieses Thema spannend vor allem mit Blick auf die CDU gewesen. Im Entwurf des Wahlprogramms hatte die Partei noch die Abschaffung der Regionalämter gefordert. Damit hatte sie aber offenbar übersehen, dass wenigstens in Braunschweig und Oldenburg die Landesbeauftragten als Repräsentanten der Region angesehen werden, im weitesten Sinne also als Nachfolger der einstigen, 2005 abgeschafften Regierungspräsidenten (auch wenn die Beauftragten vom Rang und Status her weit tiefer angesiedelt sind).
Kurz bevor das CDU-Wahlprogramm dann beschlossen wurde, hat der kleine Parteitag auf Wunsch des Landesvorstandes die programmatische Kehrtwende vollzogen: Die Ämter sollen bleiben, statt vier soll es aber acht davon geben, diese sollen „Innovationszentren“ heißen und eine bessere Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft ebnen. Wenige Tage vor der Wahl kamen dann wieder neue Signale von der CDU, über die Anzahl und das Aufgabenspektrum der Zentren müsse man dann „noch mal reden“, hieß es.


