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Der Scholz-Vorschlag, den der Bundesfinanzminister offenbar sehr überraschend und ohne vorherige Abstimmung in der Koalition präsentierte, bildet dafür wohl erst einen Auftakt. Hilbers machte am Montag deutlich, dass die in der Bundesregierung und der Koalition in Berlin geführten Debatten auch wichtig sind für die Frage, welche weiteren Hilfspakete die Landesregierung für Niedersachsen entwickeln und beschließen muss. Nicht nur die Abdeckung der Einnahmeausfälle und Kosten der Corona-Epidemie spielten dabei eine Rolle, sondern auch die nötigen Schritte zur Belebung der Konjunktur. Ein abgestimmtes Verhalten von Bund und Ländern sei wichtig. https://www.youtube.com/watch?v=tanX2rYKtvA Hilbers hatte bisher für Juni den nächsten Nachtragshaushaltsplan des Landes angekündigt. Damit sollen alle drei Schritte (Steuerausfälle, Wirtschaftsbelebung und Hilfen für Corona-Opfer) verknüpft werden. Die Steuerausfälle nach der jüngsten Schätzung betragen in diesem Jahr 3,4 Milliarden Euro für das Land und 1,8 Milliarden Euro für die niedersächsischen Kommunen. Zieht man den Betrag ab, der vom Land über den Kommunalen Finanzausgleich an die Kommunen fließt, bleiben für das Land Ausfälle von 2,8 Milliarden Euro.


