Fördermittel in Höhe von 9,6 Millionen Euro für 211 Projekte: Die Nordmedia im Jahr 2016 - Foto: Nordmedia[/caption]
Schäffer plädierte dafür, die Förderung für neue Verbreitungswege weiter zu öffnen. Als Beispiele nannte er die von Nordmedia geförderte Serie „Kliemandsland“, eine kreative Show, die nur auf einer Website sowie auf youtube zu sehen ist. „Die Förderung ist heute noch nach alten Produktionsmustern strukturiert – vom Drehbuch bis zur Ausspielung. Die neuen Formate auf neuen Kanälen haben andere Produktionsweisen, die oft auch kürzer und schneller sind“, erläutert Schäffer. „Die einzelnen Stufen sind eher modular zu sehen. Darauf müsste sich die Förderung ein Stück weit einstellen.“ Die Nordmedia habe bereits jetzt entsprechende Möglichkeiten, wolle aber auf diese Entwicklung in Zukunft stärker eingehen.
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Bei neuen Technologien wie Animationen und der virtuellen Realität sei der Standort Hannover am Puls der Zeit und habe sich zu einem Knotenpunkt entwickelt, so Schäffer. „Das ist schon sehr stark. Allerdings sind andere Standorte auch sehr finanzkräftig. Wie sich Hannover als Hotspot weiterentwickeln kann, wird sich zeigen. Es gibt aber eine gute Startbasis“, so der Nordmedia-Chef. Hannover entwickele sich gerade im Bereich der Kreativwirtschaft hervorragend. Es gebe gute Potenziale und dadurch ebenfalls eine gute Perspektive. „Hannover kann sicher mit Stuttgart mithalten.“ Die Top 3 seien Bayern, Nordrhein-Westfalen vor allem mit dem Standort Köln und Berlin.

