
Volker Müller, Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN), fordert ein „Belastungsmoratorium“ für die Unternehmen im Lande. Dieses solle in der EU gelten, im Bund und im Land. Müller sagt: „Wir brauchen deutlich schnellere Genehmigungsverfahren und einen raschen Ausbau unserer Erneuerbaren Energien. Auch muss zügig entschieden werden, inwieweit wir vorhandene Energietechnologien verlängern, um Versorgungssicherheit zu schaffen. Energiepreise, Steuern, Abgaben und Arbeitskosten müssen reduziert werden. Gesetzliche Auflagen, Aufzeichnungspflichten und Bürokratiemonster müssen noch einmal überprüft und neue Vorhaben aufgeschoben werden. Gerade EU-Vorgaben dürfen auf nationaler Ebene nicht übererfüllt werden. Bestes Beispiel ist das Lieferkettengesetz für Unternehmen ab 500 Beschäftigte. Die darin geforderten Sorgfaltspflichten müssen jedoch an alle Zulieferunternehmen und Dienstleister weitergegeben werden und treffen damit auch viele Kleinere.“


