Die Regeln werden nicht "aus Daffke" aufgestellt: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil - Foto: Tom Figiel[/caption]
Bund und Länder hatten sich auf Mindeststandards bei Feiern geeinigt. Feiern in öffentlichen Räumen sollen auf maximal 50, in privaten Räumen auf 25 Teilnehmer beschränkt werden, wenn in einem Landkreis innerhalb von sieben Tagen mehr als 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner auftreten. Bei einer Inzidenz von 50 sind nur noch 25 beziehungsweise 10 Teilnehmer gestattet. Die Länder haben die Möglichkeit, die Regeln je nach Bedarf auch strenger auszulegen.
Zudem müssen Bürger, die in einer Gastwirtschaft falsche Angaben zu ihrer Person machen, künftig mit einem Mindestbußgeld von 50 Euro rechnen. Weil zeigte kein Verständnis für diejenigen, die falsche Namen wie "Micky Maus" auf die Listen schreiben. "Das ist kein Kavaliersdelikt. Die Listen werden nicht aus Daffke geführt, wir versuchen, die Infektionsketten zu verfolgen."
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Der Ministerpräsident appellierte an die Bürger, sich an die Regeln zu halten, ansonsten seien "die schönsten politischen Entscheidungen" nichts wert. Die Schutzmaske sei, auch wenn sie bei vielen unbeliebt sei, dabei immer noch ein "Fundament des Infektionsschutzes".


