21. Aug. 2022
Wirtschaft

Wirtschaftsministerium: Ukraine-Krieg hat Kosten für Südschnellweg explodieren lassen

Eike Frenzel, Sprecher des Wirtschaftsministeriums in Hannover, hat Vermutungen zurückgewiesen, die Kosten für den Neubau der Bundesstraßenbrücke am hannoverschen Südschnellweg seien wegen Planungsfehlern explodiert. „Tatsächlich sind die Kostensteigerungen durch den Ukraine-Krieg bedingt“, betonte Frenzel. So seien die Preise für Betonstahl zwischen Februar und Juni 2022 um 80 Prozent gestiegen, die für Dieselkraftsoff um 34 Prozent und die für Stahlprofile um 88 Prozent.“ Gerade die Stahlprodukte seien für den zwingend notwendigen Brückenneubau unerlässlich. „Die Alternative, auf Neubauten zu verzichten, würde ein Verkehrschaos auslösen – dann müssten sich schwere Lastwagen durch Tempo-30-Zonen quälen“, sagte Frenzel.

Dieser Artikel erschien am 22.8.2022 in Ausgabe #143.