Thomas Rackow, niedersächsischer Landesvorsitzender der Partei Bündnis Grundeinkommen (BGE), hofft auf ein Ergebnis von 0,5 Prozent bei der Bundes- oder ein Prozent bei der Landtagswahl. „Damit wäre der nächste Schritt erreicht, an der Parteienfinanzierung teilzuhaben. Dann könnten wir noch stärker für das bedingungslose Grundeinkommen werben“, sagte Rackow dem Politikjournal Rundblick. Jetzt hat der Landeswahlausschuss grünes Licht für eine Teilnahme an der Landtagswahl gegeben. Bei der Wahl in Nordrhein-Westfalen hatte die Partei nur 0,1 Prozent der Stimmen bekommen.

Rackow bezeichnet das BGE als „Partei wider Willen“. Weil eine Volksabstimmung wie in der Schweiz nicht möglich sei, habe man eine Partei gegründet, um das Thema in Deutschland wählbar zu machen. Es sei aber gut, dass das Thema eine neue politische Heimat gefunden habe, die politisch weder rechts noch links einzuordnen sein. In Niedersachsen habe das BGE inzwischen 35 Mitglieder. Die Liste für die Landtagswahl wurde bereits aufgestellt, Rackow wurde zum Spitzenkandidaten gewählt.

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