Laura Pooth, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Niedersachsen, hat den Vorsitzenden der Regierungsfraktionen am Montag eine „Forderungs-Torte“ überreicht.

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Die Gewerkschaft fordert, dass mindestens zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Bildung ausgegeben wird, dazu eine reduzierte Arbeitsbelastung und A13 für alle Lehrkräfte an Grund-, Haupt- und Realschulen. An den Schulen müsse es mehr multiprofessionelle Teams und die Zahl der Studien- und Ausbildungsplätze müsse ebenfalls steigen. „Schwierigkeit: kinderleicht, man muss es nur wollen“, stand im dazugehörigen Torten-Rezept, das Gewerkschaftsvertreter vor dem Landtag präsentierten.

Die Fraktionsvorsitzenden Johanne Modder (SPD) und Dirk Toepffer (CDU) nahmen ihre Kuchenstücke entgegen, verwiesen aber zugleich auf Fortschritte im Bildungsbereich der vergangenen Jahre. Man dürfe nicht so tun, als sei überhaupt nichts passiert, das sei nicht so, sagte Modder. Ein Drittel der Ausgaben flösse bereits in den Bildungsbereich, erklärte Toepffer.